Flowheater macht die Datenübernahme einfach

Worum geht es?

Datenübernahme kann ein schwieriges Geschäft sein. Oder eine Routineaufgabe. Ich habe FlowHeater der FlowHeater GmbH gefunden und möchte meine positiven Erfahrungen hiermit teilen.

flowheater

Im Kollegenkreis hat so jeder seine spezielle Art, Daten zu übernehmen. Zu exportieren, zu synchronisieren oder zu importieren. Es werden Tools der Datenbank, eigene Skripte, oder die Funktionen der Entwicklungsumgebung verwendet. Ich bin aber natürlich der Meinung, ich mache es besser. Ich erstelle Definitionen für Datenübertragungen in einer grafischen Umgebung. Das geht nicht nur schneller, es verhindert auch Fehler. Sicher hat man mit selbst geschriebenen Skripten noch mehr und detaillierte Kontrolle, man muss es aber auch kontrollieren, sprich machen. In FlowHeater klickt man zusammen, testet und führt aus. Und wenn man es dann regelmäßig braucht, gibt es die Möglichkeit der geplanten Batchverarbeitung.

Was ist Flowheater?

  • Eine sehr intuitive Umgebung, um 2 Datenquellen zu verbinden. Ist dies geschehen, können einzelne Tabellen über sogenannte Pipes sehr einfach deren Spalten verbinden
  • Auf dem Wege von der Quelle ins Ziel, lassen sich diese Pipes mit … beeinflussen. So sind vielschichtige Änderungen der auf dem Wege befindlichen Daten möglich
  • Ob Daten nur angefügt, ersetzt und/oder aktualisiert werden sollen, ist über einen simplen Mausklick definiert
  • Diese Projekte lassen sich in einem FlowHeater-Dateiformat speichern und jederzeit wiederholen
  • Es gibt viele Konnektoren. Text, CSV, XML, ODBC, um nur einige und für mich wichtigsten zu nennen

Was macht Flowheater besser?

  • Es fängt Probleme ab Eine Verbindung und Datenübertragung funktioniert nahezu immer auf Anhieb. Zudem gibt es Hilfen wie “Testverbindung”
  • Es fängt Aufwand ab Durch die grafische Benutzeroberfläche ist es auch für den Laien recht einfach, eine Datenübertragung zu realisieren. Aber auch der Profi profitiert. In der Situation”schnell mal eben” aber auch bei komplexen Aufgaben. Vor allem durch die Testfunktionen, ohne wirkliche Übertragung, gestalten sich derartige Aufgaben wesentlich entspannter
  • Es wird protokoliert In einer Ergebnisübersicht sieht man, was passiert ist. Insbesondere auch das, was nicht passiert ist, sprich eine Erklärung, warum einzelne Daten nicht angekommen sind.
  • Es werden SQL-Skripte generiert. So ist ein Import auch ohne FlowHeater ausführbar

Beispiele

Online-Banking

Online-Banking habe ich lange Zeit mit Anwendungen wie “Mein Geld” durchgeführt. Doch immer wieder gab es irgendwelche Probleme mit den Zugängen oder Fehler genereller Art. Mir entstand immer mal wieder der Eindruck, dass ich mich mehr mit der Software, als mit den Daten beschäftigt habe. Eine Lösung musste her. Da es mir nur um Auswertung und hierfür Kategorisierungen ging, hatte ich eine realistische Chance, etwas sinnvolles selber programmieren zu können. Gesagt, getan.

Die Daten der Banken liegen online bei jeder mir bekannten Bank als CSV-Download vor. Einen kleinen manuellen Schritt, der Download dieser Daten, musste ich akzeptieren. Um danach aber keine Hampelei mehr zu haben, konnte ich nun auch für den Import dieser Daten etwas selbst programmieren. Oder Flowheater verwenden. Es ist jetzt nicht überraschend, dass ich mich für Letzteres entschieden habe, denn es hat mir eine Menge Arbeit erspart.

Folgende Aufgaben mussten erfüllt werden

  • Eine wiederverwendbare Definition des Imports
  • Reaktion auf Besonderheiten der jeweiligen CSV-Dateien
  • Manche Datenbanken haben einen aufwändigen Header. Der muss übersprungen werden
  • Direkter Import in eine SQL-Datenbank, ohne diese CSV-Daten vorher noch bearbeiten zu müssen

Umsetzung mit Flowheater

In ein definiertes Verzeichnis lade ich die CSV-Dateien herunter. Das ist der einzige Schritt, bei dem ich noch denken muss. Danach lasse ich FlowHeater die Daten in meine SQL-Datenbank (SAP SQL Anywhere 12) importieren. Und da FlowHeater alles für mich macht, sind die Daten schön aufbereitet in meiner eigenen Anwendung auswertbar.

Mit den sogenannten Heater-Funktionen, könnte ich bereits beim Import schon Regeln definieren und Daten aufbereiten. Denn diese bieten Kontrollstrukturen, Zeichenketten-, Zahlen- und Datumsfunktionen. Ich habe es nicht probiert, aber sicher könnte man an der Stelle Buchungen kategorisieren.

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Beispiel Umstellung von Artikelnummern

Die eigentliche Aufgabe, wie hier in der Überschrift beschrieben, betrifft Flowheater nun nicht wirklich. Dennoch halte ich dieses Beispiel für erwähnenswert.
Es soll in einer Datenbank mit ca. 40.000 Artikel der Artikelnummerstruktur geändert werden. Diese Daten sollten zunächst einmal schön bearbeitbar in eine Exceltabelle übernommen werden. Eigentlich kein großes Problem. Doch hatte ich das Problem, dass genau nach 16.267 Artikeln der Import abgebrochen ist. So ganz spontan habe ich auch nach der Analyse der Quelldaten keinen wirklichen Grund gefunden, woran das lag.

Hier machte sich dann guter Support bezahlt. Ich habe in meiner Ungeduld mal eben eine E-Mail an den Hersteller geschrieben. Schon nach kurzer Zeit bekam ich eine Antwort. Ich durfte Testdaten senden und bekam innerhalb einer Stunde die Lösung mitgeteilt. Und diese lautete wie folgt:

Das Problem ist, dass in der Bezeichnung teilweise ein „=“ am Anfang steht und Excel hier von einer Formel ausgeht. Siehe Zeile 16.267. Sie können das umgehen indem Sie mittels des String Append Heater ein Anführungszeichen am Anfang der Zeichenkette einfügen, siehe Beispiel.

Und das Beispiel konnte ich dann auch sofort verwenden.

Beispiel EXIF Daten

Mit FlowHeater importiere ich die EXIF-Daten völlig automatisch unter Verwendung des Batch-Moduls in unser ERP-System. Jeden Tag. Kein neues oder geändertes Bild wird übersehen. Die entsprechende CSV-Datei lassen ich über ein EXIF-Tool erzeugen. An der Stelle sein angemerkt, dass das Batch-Modul zusätzliche Kosten verursacht, aber auch im Vergleich zu Zeiterspanis und Nutzen ist dies nicht der Rede wert.

Warum lohnt sich die Investition?

  • FlowHeater spart Zeit. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, sehr viel Zeit.
  • Die Software mag in der Optik vielleicht nicht jeden überzeugen, auch ich dachte zu Anfang, hmm, sieht etwas aus der Zeit aus. Doch darf man sich davon nicht im Negativen blenden lassen. Technisch absolut auf der Höhe der Zeit.
  • Es wird eine Batch-Modul angeboten. Definierte Vorgänge lassen sich dadurch automatisieren. Regelmäßiges Übertragen stellt kein Problem dar. Regelmäßiges Befüllen einer MySQL-Datenbank für Web-Anwendungen aus dem eigenen ERP-System oder anderen/weiteren Quellen lassen sich recht einfach realisieren.
  • Wer einmal EXCEL-Daten in sein ERP-System übernehmen wollte, kennt die Basteleien. Das geht mit FlowHeater definitiv deutlich schneller.

 

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