Der Unsinn einer qualifizierten elektronischen Signatur
Mittwoch, 17. März 2010 10:40
Bei der qualifizierten elektronischen Signatur wird das Ziel verfolgt, den Absender eines Beleges zweifelsfrei feststellen zu können und zudem soll eine Manipulationsmöglichkeit der Inhalte ausgeschlossen werden. Hierfür werden aufwändige organisatorische und technische Verfahren eingesetzt.
Der organisatorische Aufwand ist u.a. die Bereitstellung einer sicheren Umgebung für die Aufbewahrung eines privaten Schlüssels. Der technische Aufwand ist die eigentliche elektronische Signatur, zu der jeweils ein private und öffentliche Schlüssel erstellt und verfügbar sein müssen. Jeder Beleg muss dann signiert werden.
Die Kernfragen “Nachvollziehbarkeit des Absenders, Prüfung auf Originalinhalt” sind jedoch weitaus einfacher zu beantworten. Gibt es ein einfaches Verfahren, jederzeit den Originalbeleg vom Absender anfordern zu können, ist natürlich eine zweifelsfreie Prüfung möglich. Kommt dieser aus dem Archiv des Rechnungserstellers oder direkt aus der ERP-Software, ist keine Manipulation mehr möglich. Mehr noch, es ist auch eine Kontrolle denkbar, ob der Absender keine nachträgliche Manipulation des Beleges vorgenommen hat. Für die Umsetzung eines solchen vereinfachten Verfahrens, welches keine laufenden Kosten verursacht, gibt es eine Lösung. Sie basiert auf dem TimeLine® MessageService. Sie verursacht nur einmalig Kosten, erledigt die Aufgabe völlig automatisch und bedarf nur sehr geringer technischer Anforderungen.
In der Praxis wird auf einen Beleg ein Code sowie eine spezielle E-Mail-Adresse gedruckt. Nun wird an diese Adresse eine E-Mail mit diesem Code gesendet. Postwendend wird vom System der Originalbeleg zurück gesandt. Vorliegender Beleg und Originalbeleg können nun verglichen werden. Dies ist eine schnelle, zweifelsfreie Prüfung, welche auch für den Anwender bzw. den Prüfer ohne besondere Sachkenntnis durchführbar ist.
Die Frage, ob dies die Finanzämter so akzeptieren, ist jedoch zugegebenermaßen bisher unbeantwortet. Aber! Nun kann man jedoch auch eine signierte Rechnung ausdrucken, man kann sie vorher manipulieren und behaupten diese auf dem postalischen Weg erhalten zu haben. Damit ist die Signatur dann wertlos. Bei dem oben vorgeschlagenen Verfahren ist die Versandart unbedeutend, jeder Beleg ist prüfbar. Das Verfahren ist simpel und preiswert und man fragt sich mal wieder, warum die Kirche nicht im Dorf gelassen wird, warum wird so gerne übertrieben?
Thema: 5) Webwerken | Kommentare (3) | Autor: Volker A Mönch
Kaum öffentlich und schon gibt es die ersten “geheimen” Tipps & Tricks
SnagIt und Evernote, zwei phantastische Programme, die es zu verheiraten gilt. Und dies ist sehr einfach auch ohne zusätzliche Installationen und ohne PlugIn zu realisieren.


Evernote liegt derzeit in einer Beta-Version 3.5.0.862 vor, die in einem verwendbaren Stadium ist. Da mir einige neue Funktionen sehr wichtig sind, wollte ich diese nun schon täglich nutzen. Jedoch es ist kurios, in manchen Fällen – und natürlich bei mir - endet die Installation der derzeit aktuellen Beta an dem Button [Next] bzw [Weiter]. Selbst der Support von Evernote weiß keine verlässliche Lösung. Jedoch kann man tricksen, dies geht unter Windows 7 so:
In einigen Jahren sehe ich meinen Artikel von heute vielleicht einmal wie folgt kommentiert: Seht ihr, das wurde prophezeit, doch keiner hat geglaubt, dass es sich derart massiv durchsetzen wird. Die Geschichten wiederholen sich, es passieren fundamentale Umbrüche, dies auch in Zeiten in denen man denkt, was soll da noch kommen, es ist alles entwickelt, wir haben alles was wir brauchen.
Die Frage nach einem guten Passwort stellt sich auch bei so hilfreichen Diensten wie