Beitrags-Archiv für die Kategory '5) Webwerken'

BIRT-Reports ohne Eclipse anzeigen, exportieren und drucken

Donnerstag, 30. September 2010 15:08

eclipse birt viewer Mit BIRT lassen sich in Eclipse sehr professionelle und ansprechende Reports erstellen. Insbesondere für die Darstellung im Webbrowser bieten sich interessante Funktionen. Teils gibt es Dinge, die in anderen Designern gar nicht, oder nur mit sehr viel Aufwand funktionieren.

Normalerweise verwende ich den Sybase PowerBuilder, aber eine mir aktuell gestellte Aufgabe lässt sich partout nicht damit erledigen, wenngleich sie recht simpel erscheint: Es sollen Grafiken bzw. Bilder in einer Tabellenzeile immer vertikal zentriert positioniert werden. In Eclipse BIRT ist das nur eine Eigenschaft, in PowerBuilder wäre Programmierung erforderlich. Auch in SAP Crystal Reports ist es mir nicht gelungen, dies zu bewerkstelligen.

Nun habe ich den Report fertiggestellt, kenne inzwischen BIRT ganz gut, aber die einfache Frage, wie liefere ich den Bericht nun aus, so dass auch der Auftraggeber diesen jederzeit mit Daten füllen kann, war unbeantwortet und auch nicht “mal eben” erledigt.

Da ich diese Aufgabe vermutlich noch öfter zu erledigen habe und ich Details gerne vergesse, schreibe ich den Weg vom fertigen Report bis zum Viewer und dem Druck hier einmal chronologisch nieder. Im Ergebnis erhält man einen BIRT Viewer, welcher im Browser geladen wird. Der Report wird präsentiert und man kann ihn als PDF, Word und Excel-Datei exportieren und natürlich drucken.

Webserver einrichten

Zunächst muss eine Webserver inkl. Applicationserver eingerichtet werden. Hört sich schlimmer an, als es ist:

  • Tomcat herunterladen http://tomcat.apache.org/
  • Tomcat in beliebiges Verzeichnis entpacken
  • Java JDK installieren. Wichtig, JRE reicht nicht aus.
  • Umgebungsvariable %JAVA_HOME% auf JDK-Verzeichnis setzen (bspw. c:\Program Files\Java\jdk<version>\). Dabei Besonderheiten der 64bit und/oder Vista/Windows 7-Umgebung berücksichtigen.
  • Per ..\apache-tomcat-<version>\bin\startup.bat den Server starten
  • Mit http://localhost:8080/manager/html prüfen, ob der Server funktioniert
  • Server mit ..\apache-tomcat-<version>\bin\shutdown.bat beenden

BIRT Viewer im Server installieren

  • BIRT Viewer (birt-runtime-<version>.zip) herunterladen und entpacken
  • Darin enthaltenes Verzeichnis \WebViewerExample nach \apache-tomcat-<version>\webapps\ kopieren
  • Dieses Verzeichnis sinnvoller in birt-viewer umbenennen
  • birt.war in das Verzeichnis \apache-tomcat-6.0.29\webapps\birt-viewer\WEB-INF\lib\ kopieren

Wenn Tomcat 6 zum Einsatz kommt, ist noch die commons logging library hier herunterzuladen zu installieren.

JDBC Treiber installieren

Da die Reports sich meist mit Datenbanken verbinden, ist ein entsprechender JDBC-Treiber zu installieren. Da ich Sybase ASA 9 verwende, beziehe ich mich hier auf diesen.

  • Treiber jconn3d.jar nach ..\webapps\birt-viewer\WEB-INF\platform\plugins\org.eclipse.birt.report.data.oda.jdbc\drivers kopieren

BIRT Viewer testen

Eigenen Report testen

  • <Reportname>.rptdesign nach \webapps\birt-viewer\report\ kopieren
  • Report mit http://localhost:8080/birt-viewer/<Reportname>.rptdesign laden

Parameter übergeben

  • Sind für den Report zu übergebende Parameter erforderlich, werden sie in einer erscheinenden Dialogbox abgefragt
  • Sie können jedoch auch alternativ direkt per URL-Parameter übergeben werden

Fazit

Die Installation ist trivial, lediglich die Installaitin des Java SDK ist ein wenig abschreckend, weil extrem viele unnötige Verzeichnisse und Dateien installiert werden müssen. Hier handelt es sich dann auch wirklich um “installieren”, während Tomcat und BIRT eigentlich nur kopiert werden.

Weitere Informationen sind unter folgender Adresse zu finden:

http://www.eclipse.org/birt/phoenix/deploy/viewerUsage.php

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RTM ist offline, mal wieder was zum Thema “Cloud”

Sonntag, 8. August 2010 12:32

Remember The Milk Offline Heute ist Remember The Milk offline, vergangene Woche war Twitter offline. Mal wieder zu beachtende Zeichen für mich, nicht vollends auf die berühmte Cloud zu setzen. Nun habe ich meine wichtigsten Aufgaben auch im Kopf, aber ich nutze RTM auch für Notizen, da sie so praktisch auf alle Geräte synchronisiert werden, aber ist der Dienst nicht verfügbar, nutzt es natürlich nichts. Die Tatsache, dass mich solche Ereignisse in meiner Arbeit behindern, lässt mich weiter davon überzeugt sein, dass eiegentlich alles nach wie vor offline verfügbar sein muss.

Auf das ich meine Artikel hier hin und wieder erneut lese und meine Meinung so schnell nicht ändern werde.

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Eine Feature-Map unseres Webshops mit Comapping

Donnerstag, 1. Juli 2010 14:57

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Fernwartung verwalten und VPN automatisch starten/beenden

Donnerstag, 3. Juni 2010 11:14

mremote_logoHat man viele entfernte Rechner zu benutzen oder zu warten, kommt schnell eine beachtliche Zahl an Konfigurationen zusammen, welche dann auch noch oft im System weit verstreut gespeichert sind. Eine Lösung ist eine Software, die das verwaltet. Hierfür gibt es kommerzielle Lösungen, aber auch kostenlose. Ich verwende mRemote, welches nicht nur einen tollen Leistungsumfang hat, sondern auch als Portable-Version vorliegt.  Zudem werden die Verbindungsdaten in einer externen XML gespeichert, diese kann man dann sinnvollerweise in einem verschlüsselten Laufwerk ablegen.

Nun kam der Wunsch auf, eine vorab herzustellende VPN-Verbindung auch gleich zu starten. mRemote bietet hierfür “Pre.” und “Post. Ext. Apps”. Hier kann man auch eine Kommandozeile definieren. Mit

rasphome -d <Name der VPN-Verbindung>

startet man vor dem Beginn eine Remote Desktop-Session. Mit

rasphome -h <Name der VPN-Verbindung>

beendet man die Verbindung mit der Post. Ext. App.

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MindMap auf Android und PC automatisch synchronisiert

Mittwoch, 2. Juni 2010 21:00

Wäre es nicht schön, wenn man seine Gedanken auf dem Handy unterwegs in einer MindMap festhalten könnte? Also nicht nur eine stumpfe Textwüste in einer spröden Textdatei, sondern ein echtes MindMapping? Auf Android ist das möglich mit Thinking Space und dies zudem noch richtig gut.

Zu Hause angekommen möchte man daran nun am PC weiter machen, doch nun geht die Kopiererei los. Dies ist dann der Punkt an dem man die Lust verliert. Aber es geht auch automatisch. Wie ich das realisiert habe, möchte ich hiermit kurz schildern:

  1. Thinking Space vom Market installieren
  2. Account bei SugarSync einrichten
  3. SugarSync vom Market installieren
  4. Der Ordern /sdcard/mindmaps zu einem Folder im Magic Briefcase machen
  5. SugarSync auf PC, Laptop, Netbook installieren

Da Thinking Space im Freeemind-Format speichert, können die Dateien direkt mit Freemind bearbeitet werden. Und auch deshalb direkt, weil sie von SugarSync sofort nach dem Speichern mit dem PC synchronisiert werden. XMind, Comapping usw. können diese Datei auch verarbeiten, da sie Freemind lesen können.

Freemind in der aktuellen Version, bzw. dem aktuellen RC, meldet eine Dateikonvertierung, dem kann man bedenkenlos  zustimmen, denn auch das neue Format kann ThinkingSpace lesen.

SugarSync ist auf Android noch nicht ganz ausgereift, es stürzt gerne ab, das wird aber sicher besser werden. Der ganze Spaß ist übrigens kostenlos und kann hier bezogen werden:

http://www.sugarsync.com

http://www.freemind.org

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Warum Google Buzz besser als Twitter ist

Freitag, 16. April 2010 20:56

Für Twitter habe ich sehr lange gebraucht, um einen Sinn darin zu finden, aber dennoch habe ich dann irgendwann angefangen, Tweets zu schreiben und Anderen zu folgen. Nun nutze ich seit Beginn an Buzz parallel und ich finde es Tag für Tag besser. Es ist schon manchmal “erschreckend”, was man über solche Dienste alles erfahren kann. Wie wissensfern müssen Generationen vor uns ohne Web durchs Leben gegangen sein. Aber zurück zum Thema. Deswegen finde ich Buzz besser als Twitter:

  • Jederzeit Korrektur des Post und der eigenen Kommentare möglich
  • Einzelne Posts können ausgeblendet werden
  • Keine Begrenzung der Zeichenzahl
  • Integration in GMail
  • Formatierungen der Texte möglich
  • Vorschau der Bilder/Videos
  • Automatische Posts mit einem Klick in der Konfiguration realisierbar (Reader, Flickr, Blog, etc. )
  • Noch ist die Qualität der Posts recht hoch, aber vielleicht lese ich auch nur bei den richtigen Leuten mit
  • Tolle Integration in Android 2.x-Handy’s

Und ist es auch schlechter? Ja:

  • Noch lange nicht so populär wie Twitter, daher weniger Mitleser
  • Noch keine Integrationen in RTM, Evernote, expenser, um nur mal die zu nennen, die ich nutze
  • Stiehlt einem noch mehr Zeit, weil man noch mehr schreiben kann
  • Neue Kommentare sind optisch nicht auf Anhieb zu erkennen, Markierung in heller Farbe

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