Beitrags-Archiv für die Kategory '5) Webwerken'

Google Buzz Tipps & Tricks

Montag, 15. Februar 2010 12:47

BuzzKaum öffentlich und schon gibt es die ersten “geheimen” Tipps & Tricks ;-)   Selbst Erweiterungen für Firefox gibt es schon. Oder für Google Chrome. Und es ergibt schon Sinn, sich diese Tricks einmal anzusehen, so man denn zukünftig die Vorzüge von Buzz nutzen möchte. So war mir spontan nicht klar, wie man anderen folgt. Das ist ganz simpel, man lädt das Profil und dort gibt es einen sehr auffälligen blauen Button, mit dem man die Verfolgung starten kann. In meinem Fall wäre es  http://www.google.com/profiles/vmoench

Wer Buzz nun noch gar  nicht kennt, dem sei diese Video ans Herz gelegt: How Google Buzz Works

Ein paar Tricks:

Texte formatieren: Fettdruck erreicht man durch Sternchen vor und hinter dem Wort *Beispiel*. Kursiv wird ein Wort, mit tiefen Bindestrichen. _Beispiel_ Mit dem Bindestrich kann man durchstreichen  -Beispiel-

Artikel per E-Mail: Man kann Artikel eintragen, durch den Versand einer Mail an buzz@gmail.com. Dies mus natürlich über den eigenen GMail-Account stattfinden. Praktisch ist dies, wenn man per Handy einen Eintrag vornehmen will.

  • Die Nachricht muss im Betreff stehen, jeder Eintrag im Text wird ignoriert
  • Angehängte Fotos werden zu Picasa Web Album übertragen, welches mit dem GMail-Account verbunden ist.
  • Sie erscheinen dann im Album mit dem Namen “Buzz
  • Wichtig: Die gesendeten Artikel sind direkt öffentlich! (Kann man ändern)

Suchen in Buzz : Um die Artikel zu finden, die man kommentiert hat, trägt man commenter:deineadresse@gmail.comin das Suchfeld ein. Will man nur Artikel mit Bildern, Videos oder Links finden, trägt man has:image, has:video, or has:link in dieses Feld ein.

Google Buzz deaktivieren: Wer es  nicht mag, der kann es in seinen GMail Account abschalten, ganz unten, ganz unauffällig: | Buzz deaktivieren |

Thema: 1) Tipps, 5) Webwerken | Kommentare (1) | Autor: Volker A Mönch

SnagIt Screenshots zu Evernote senden

Freitag, 29. Januar 2010 22:01

snagit2evernoteSnagIt und Evernote, zwei phantastische Programme, die es zu verheiraten gilt. Und dies ist sehr einfach auch ohne zusätzliche Installationen und ohne PlugIn zu realisieren.

Mir ist klar, dass es mit dem Clipper-Tool der Desktop Anwendung von Evernote recht komfortabel funktioniert, Screenshots bzw. Bildschirmfotos an Evernote zu senden. Aber es gibt eine sehr schöne Alternative zum Clipper-Tool, mit wichtigen Gründen, es anders zu machen.

Gründe SnagIt, anstatt das Evernote-Clipper-Tool zu verwenden

  1. Man setzt SnagIt ein und will nicht noch ein Programm oder Tool für diese Aufgabe
  2. Man will den Screenshot vorher bearbeiten, man will Kommentare einfügen oder Grafiken eingfügen
  3. Es gibt nur eine Druck/Print-Taste…
  4. Man möchte nach Evernote drucken (SnagIt hat einen Treiber, Evernote nicht)
Und das Beste dabei ist, auch Texte die man in diesen Screenshot nachträglich einfügt, findet Evernote natürlich auch in der Volltextsuche.
Grundsätzlich ist das auch schon sofort über die Zwischenablage möglich, aber schön wäre es doch, dies in einem einfachen Schritt innerhalb SnagIt zu erledigen. Also über die Sende-Funktion.

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

Voraussetzung SnagIt Version 9.x

Ich gehe in meiner Anleitung von einer englischen Version aus, die Deutsche sieht aber genau so aus ;-)

Öffnen Sie die Capture Profiles

SnagIt Capture
In den Profile Settings stellen Sie die Vorgaben ein, die verwendet werden, wenn Sie mit dem Erfassen beginnen.  Stellen Sie in Output irgendetwas anderes ein als None, SnagIt wird nach jeder Erfassung die Dinge erledigen, die Sie hier einstellen.
Ich erwähne diesen Bereich, weil er den Aufwand noch reduzieren kann, wenn man immer direkt an Evernote senden will. Die Einstellung ist aber nicht unbedingt erforderlich, denn es ist besser, direkt vom SnagIt-Editor an Evernote zu senden.
Wichtiger ist dieses Fenster, um an die Ausgabe-Einstellungen zu gelangen.
  1. Klicken Sie auf das Symbol unter Output
  2. Wählen Sie in dem aufklappenden Menü Properties…
  3. Wechseln Sie in den Reiter Program

Konfigurieren Sie die Ausgabe

In diesem Bereich konfigurieren Sie das Programm, an das SnagIt seinen Screenshot senden soll.
SnagIt2
In der Gruppe File Name gestalten Sie den Dateinamen, den SnagIt automatisch vergibt. Der Pfad in den SnagIt speichert, ist nicht relevant, Evernote speichert ja dann in seinen eigenen Pfad bzw. in sein Notebook.
Um nun Evernote in die Liste der Programme aufzunehmen, klicken Sie Add… und konfigurieren die Ausgabe wie folgt:
  • Tragen Sie den Pfad zu ENScript.exe ein
  • Vergeben Sie einen Namen
  • Tragen Sie unter Parameters die Parameter ein. Der Einfachheit halber kopieren Sie dies bitte aus der nachfolgenden Zeile


createNote /s "
c:\Users\<Ihr Konto>\Documents\Snagit\notice.txt" /n Snagit /a "<CaptureFilename>"

createNote
ist das auszuführende Kommando

/s "c:\Users\<Ihr Konto>\Documents\Snagit\notiz.txt”

Die Option /s mit dem Pfad zur Datei notiz.txt sagt Evernote, es solle doch den Inhalt dieser Datei als Inhalt für die Notiz verwenden.Es ist übrigens der gleiche Pfad, den ich in der vorherigen Konfiguration verwendet habe.

In der Datei notiz.txt können Sie nun Text hinterlegen, der in dern Notiz mit dem Screenshot erscheinen soll. Vergessen Sie bitte auf keinen Fall, diese Datei an dem genannten Ort zu erstellen.

SnagIt

Mit der Option /n sagen Sie Evernote, in welches Notebook Screenshots gespeichert werden sollen. In meinem Beispiel somit in das Notebook “SnagIt”

/a “<CaptureFilename>” übergibt die Datei, also den Screenshot.

Weitere mögliche Optionen

  • /i “Ein Titel” Gibt den Titel der Notiz an
  • /t “Ein Tag” Gibt den zu vergebenden Tag an
  • /t Eine Option, um mehrere Tags anzugeben

Senden Sie von nun an Screenshots an Program und wählen Sie dann Evernote


Thema: 1) Tipps, 5) Webwerken | Kommentare (3) | Autor: Volker A Mönch

Evernote 3.5.0.862 lässt sich nicht installieren?

Dienstag, 29. Dezember 2009 21:01

EvernoteEvernote liegt derzeit in einer Beta-Version 3.5.0.862 vor, die in einem verwendbaren  Stadium ist. Da mir einige neue Funktionen sehr wichtig sind, wollte ich diese nun schon täglich nutzen. Jedoch es ist kurios, in manchen Fällen – und natürlich bei mir -  endet die Installation der derzeit aktuellen Beta an dem Button [Next] bzw [Weiter]. Selbst der Support von Evernote weiß keine verlässliche Lösung. Jedoch kann man tricksen, dies geht unter Windows 7  so:

  1. Installation starten und bis zum besagten Button durchhangeln
  2. C:\Users\<yourusername>\AppData\Local\Temp öffnen (Ist ein verstecktes Verzeichnis!)
  3. Hier befindet sich Evernote.msi, dieses in ein anderes Verzeichnis, bspw. %temp% kopieren
  4. Dort dieses dann im Silentmode ausführen:
    1. An der Kommandozeile Evernote.msi /q starten
  5. Nun einige Zeit lang warten, sichtbar ist derzeit jedenfalls nichts
  6. Später sollte c:\program files\evernote\evernote 3.5\Evernote.exe vorhanden sein

Das war’s.

Thema: 1) Tipps, 5) Webwerken | Kommentare (4) | Autor: Volker A Mönch

Touch ERP, Touch Apps, TouchScreen für den Desktop

Montag, 23. November 2009 13:15

smallscreen_multi-touchIn einigen Jahren sehe ich meinen Artikel von heute vielleicht einmal wie folgt kommentiert: Seht ihr, das wurde  prophezeit, doch keiner hat geglaubt, dass es sich derart massiv durchsetzen wird. Die Geschichten wiederholen sich, es passieren fundamentale Umbrüche, dies auch in Zeiten in denen man denkt, was soll da noch kommen, es ist alles entwickelt, wir haben alles was wir brauchen.
Derzeit halten sich hartnäckig Gerüchte, Apple werde bald einen sogenannten Tablet PC veröffentlichen – eine Art überdimensionales iPhone, mit dem der Konzern auf dem Computer-Markt weiter Anteile gewinnen will. Und Apple kann sehr erfolgreich sein, wenn sie wollen. Wenn dieser einschlägt wie das IPhone, Tablet-PC’s – also PC’s mit fingerbedienbarer Oberfläche – so selbstverständlich werden wie das IPhone, dann wird der Softwaremarkt eine Blüte sondergleichen erfahren. Sämtliche Anwendungen müssen Finger und nicht nur mausbedienbar umgestellt werden. Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die besonders fingerergonomische Anwendungen zu bieten haben. Hier ist dann wieder Kreativität und Innovation gefragt. Hier wird es eine unglaubliche Updatewelle geben.
Aber nicht nur die Hardware bereitet den Weg, auch die Software, bspw. duch die Möglichkeiten in Webanwendungen. Drag&Drop wird von HTML5 nativ unterstützt, JavaScript-Frameworks liefern beeindruckende Ziehen&Fallenlassen-Funktionen bereits jetzt, Tochscreen-Anwendungen sind im Browser kein Problem mehr.
Und nun zu meinen Visionen: Was spricht dagegen, wenn Bildschirme in Schreibtischoberflächen eingelassen, Anwendungen wie auf dem Tisch liegende Dokumente bearbeitet werden. Was spricht dagegen, wenn ich in Business-Anwendungen Artikel- und Kundennummern mit meiner Handschrift eintrage, wenn ich durch Stammdaten mit einen Fingerschnipp blättere.Ich stelle mir vor, die Historie von Tätigkeiten mit dem Finger zu lättern, dann den gewünschten Vorgang auf eine Arbeitsfläche zu schieben. Oder ich tippe mit dem Finger doppelt in ein Eingabefeld für Kunden- oder Artikelnummern, dort öffnet sich dann ein virtuelle Tastatur die nur das eingeben lässt, was sinnvoll ist. Also bei Kundennummern erscheint nur ein Nummernblock. Eine ERP-Software fingerbedienbar zu machen, sehe ich als sehr reizvolle Aufgabe. Man stelle sich nur einmal die Terminals im Betrieb vor. Was ginge dann alles sogar an der Maschine, was heute umständlich an empfindlichen und für den Ungeübten lästig an der Tastatur erledigt wird.
Etwas am Thema vorbei, aber das würde die Sache dann noch ergonomischer machen: Eine virtuelle Tastatur, die das Treffen der richtigen Taste nicht so ganz genau nimmt, weil sie selbstständig und intelligent Tippfehler korrigiert und/oder sich aus einen Wörterbuch bedient.

Man braucht eigentlich keine Studien dafür, um zu belegen, dass Anwender es möglichst einfach und simpel haben möchten. Sie haben geradezu Angst vor komplexen Bedienoberflächen. So haben sich Bankingterminals erst durchgesetzt, nachdem sie immer einfacher und per Touchscreen bedienbar wurden. Aber es  gibt diese Studien und die belegen das, was ich hier gerade ausführe.

Weil eine hohe Akzeptanz von Anwendern zu erwarten sein wird, weil sich die Produktivität steigern lässt, weil die Bedienung so intuitiv werden wird, wie auf dem IPhone oder mit Andorid werden TouchScreen-Anwendungen in Zukunft viel häufiger zu sehen sein. Und weil auch die Konvergenz mit mit Fernsehen deutlich leichter zu erreichen sein wird, gibt es auch im Privaten zukünftig mehr Touchscreens und passende Anwendungen. Weil die Industrie neue Themen braucht,  wird es das Thema für das nächste Jahrzehnt werden.

Thema: 5) Webwerken, meine Meinung | Kommentare (2) | Autor: Volker A Mönch

LastPass.com und ein wirklich gutes Passwort

Sonntag, 9. August 2009 20:08

lastpassDie Frage nach einem guten Passwort stellt sich auch bei so hilfreichen Diensten wie LastPass, wenn auch dann nur noch ein letztes Mal.

So wirklich gut sind aber nur Passworte mit mehr als 8 Zeichen, doch die sind immer schwierig zu merken, vor allem wenn sie so richtig unlesbar und extrem weit weg von Worten aus dem Duden sind. Doch es gibt eine sehr einfache Lösung: Man nehme einen Namen den man garantiert nicht vergisst, erzeugt daraus einen MD5-Hash mit einem Online-Konverter und schon hat man ein 32 Zeichen langes Passwort. Da man nun mit Copy und Paste arbeitet, haben auch Keylogger keine Chance. Und mit LastPass braucht man es höchstens einmal am Tag kopieren und einfügen.

Wichtig zu wissen ist natürlich, dass MD5 -Hashes nicht zurück gewandelt werden können. Selbst im Besitz der Zeichenkette, kann das Merkwort nicht ermittelt werden.

Thema: 5) Webwerken | Kommentare (0) | Autor: Volker A Mönch

Wie erkläre ich Social Media?

Dienstag, 4. August 2009 10:50

SocialMediaKlassische Medien sind wie die Lautsprecheranlage in der Schule. Social Media ist der coolste Typ der Schule.

Und wie ist diese knackige Beschreibung enstanden? Nicht von mir. In dem folgenden lesenswerten Artikel:

Das Gesetz des Schulhofs

Bei aller Skepsis, die ich vor allem gegenüber Twitter hege und pflege, aber der Artikel beschreibt schon recht anschaulich, wo die Vorzüge des Social Media liegen. Allerdings auch das ist eine bittere Wahrheit, den coolsten Typen zu finden und mit dem coolsten Typen ins Gespräch zu kommen oder ihm nur zuhören zu dürfen, war schon zu Schulzeiten für viele nie ganz leicht, so man nicht selber einer war. Sich im Social Media-Hype zurechtzufinden auch nicht. Es sei denn, man hat unglaublich viel Zeit. Letzteres ist dann jedoch eine Option zum Erfolg, die die Schule nicht bietet.

Thema: 5) Webwerken | Kommentare (0) | Autor: Volker A Mönch