Kündigungen sind bei Unitymedia offensichtlich Bestellungen

Das muss man nicht verstehen, oder? Ich kündige bei Unitymedia und bekomme eine Auftragsbestäting. Ok, den Auftrag eine Kündigung durchzuführen, kann ich ja noch verstehen. Aber dann kommen E-Mails mit dem Inhalt “Ihre Bestellung”. Und wenn ich mir den Status auf der Website an sehe, werde ich misstrauisch. Also schnell mal eben angerufen. Schnell mal eben den Eindruck abgeholt, dass man als Kunde für relativ dämlich gehalten wird. Das Wort “Kündigung” kommt in keiner Mail auch auch nicht im Account vor. Aber wie würdet ihr diesen Text werten:

Lieber Unitymedia Kunde,

Sie kamen uns gleich so bekannt vor…
Anhand der bei Ihrer Bestellung angegebenen E-Mail-Adresse haben wir festgestellt, dass Sie bereits einen Kundencenter-Account bei uns haben.

Die Vorteile Ihres persönlichen Kundenbereichs sehen Sie auf einen Blick oben in dieser E-Mail.
Loggen Sie sich doch gleich ein und verfolgen Sie z. B. den Status Ihrer aktuellen Bestellung.

https://app.unitymedia.de/kundencenter/?cid=nosid_UES

Herzliche Grüße
Ihr Unitymedia Team

Oder diese Einträge im Account:

unitymedia

Was ist an unserer Sprache so schlimm? #paydirekt

Ok, ich habe nun verstanden, warum man so ein Gemansche machen muss, es nicht paydirect heisst, sondern paydirekt. Denn es gibt es schon:

paydiekt

Aber warum nennt man das Kind nicht ZahleDirekt. Ach ja, weil man sich international aufstellen will. Ok, aber dafür einen Rechschreibfehler akzeptieren? Hmmm….

Bin ich zu engstirnig? Oder kann der geschätze Nichtdeutsche sich nicht auch an ein deutsches Wort gewöhnen, wie wir uns an PayPal und Konsorten gewöhnt haben?

 

 

 

 

 

RTM ist offline, mal wieder was zum Thema “Cloud”

Remember The Milk Offline Heute ist Remember The Milk offline, vergangene Woche war Twitter offline. Mal wieder zu beachtende Zeichen für mich, nicht vollends auf die berühmte Cloud zu setzen. Nun habe ich meine wichtigsten Aufgaben auch im Kopf, aber ich nutze RTM auch für Notizen, da sie so praktisch auf alle Geräte synchronisiert werden, aber ist der Dienst nicht verfügbar, nutzt es natürlich nichts. Die Tatsache, dass mich solche Ereignisse in meiner Arbeit behindern, lässt mich weiter davon überzeugt sein, dass eiegentlich alles nach wie vor offline verfügbar sein muss.

Auf das ich meine Artikel hier hin und wieder erneut lese und meine Meinung so schnell nicht ändern werde.

Google-Bashing / Google-Beschimpfung

0037Das ist “mein” Artikel:

http://carta.info/21775/google-bashing/

Als bekennender Google Fanboy – wie es so schön in dem Artikel auf carta.info genannt wird, habe ich diesen  mit Freude gelesen und möchte ihn von daher hier zur Lektüre empfehlen. Es ist viel, man muss sich schon interessieren, aber auch Auszüge daraus sind lesenswert. Für Fan und Kritiker.

Das ist “mein” Artikel,

  • weil er lesenswert ist
  • weil er so schön sachlich ist
  • weil er Fragen beantwortet
  • weil er aufklärt

Ich kenne den Autor Christoph Kappes nicht, ich stehe ich keinen Verhältnis zu ihm,  ich habe den Artikel nur über Twitter entdeckt.

Viel Spaß beim Lesen und Meinung bilden…

Touch ERP, Touch Apps, TouchScreen für den Desktop

smallscreen_multi-touchIn einigen Jahren sehe ich meinen Artikel von heute vielleicht einmal wie folgt kommentiert: Seht ihr, das wurde  prophezeit, doch keiner hat geglaubt, dass es sich derart massiv durchsetzen wird. Die Geschichten wiederholen sich, es passieren fundamentale Umbrüche, dies auch in Zeiten in denen man denkt, was soll da noch kommen, es ist alles entwickelt, wir haben alles was wir brauchen.
Derzeit halten sich hartnäckig Gerüchte, Apple werde bald einen sogenannten Tablet PC veröffentlichen – eine Art überdimensionales iPhone, mit dem der Konzern auf dem Computer-Markt weiter Anteile gewinnen will. Und Apple kann sehr erfolgreich sein, wenn sie wollen. Wenn dieser einschlägt wie das IPhone, Tablet-PC’s – also PC’s mit fingerbedienbarer Oberfläche – so selbstverständlich werden wie das IPhone, dann wird der Softwaremarkt eine Blüte sondergleichen erfahren. Sämtliche Anwendungen müssen Finger und nicht nur mausbedienbar umgestellt werden. Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die besonders fingerergonomische Anwendungen zu bieten haben. Hier ist dann wieder Kreativität und Innovation gefragt. Hier wird es eine unglaubliche Updatewelle geben.
Aber nicht nur die Hardware bereitet den Weg, auch die Software, bspw. duch die Möglichkeiten in Webanwendungen. Drag&Drop wird von HTML5 nativ unterstützt, JavaScript-Frameworks liefern beeindruckende Ziehen&Fallenlassen-Funktionen bereits jetzt, Tochscreen-Anwendungen sind im Browser kein Problem mehr.
Und nun zu meinen Visionen: Was spricht dagegen, wenn Bildschirme in Schreibtischoberflächen eingelassen, Anwendungen wie auf dem Tisch liegende Dokumente bearbeitet werden. Was spricht dagegen, wenn ich in Business-Anwendungen Artikel- und Kundennummern mit meiner Handschrift eintrage, wenn ich durch Stammdaten mit einen Fingerschnipp blättere.Ich stelle mir vor, die Historie von Tätigkeiten mit dem Finger zu lättern, dann den gewünschten Vorgang auf eine Arbeitsfläche zu schieben. Oder ich tippe mit dem Finger doppelt in ein Eingabefeld für Kunden- oder Artikelnummern, dort öffnet sich dann ein virtuelle Tastatur die nur das eingeben lässt, was sinnvoll ist. Also bei Kundennummern erscheint nur ein Nummernblock. Eine ERP-Software fingerbedienbar zu machen, sehe ich als sehr reizvolle Aufgabe. Man stelle sich nur einmal die Terminals im Betrieb vor. Was ginge dann alles sogar an der Maschine, was heute umständlich an empfindlichen und für den Ungeübten lästig an der Tastatur erledigt wird.
Etwas am Thema vorbei, aber das würde die Sache dann noch ergonomischer machen: Eine virtuelle Tastatur, die das Treffen der richtigen Taste nicht so ganz genau nimmt, weil sie selbstständig und intelligent Tippfehler korrigiert und/oder sich aus einen Wörterbuch bedient.

Man braucht eigentlich keine Studien dafür, um zu belegen, dass Anwender es möglichst einfach und simpel haben möchten. Sie haben geradezu Angst vor komplexen Bedienoberflächen. So haben sich Bankingterminals erst durchgesetzt, nachdem sie immer einfacher und per Touchscreen bedienbar wurden. Aber es  gibt diese Studien und die belegen das, was ich hier gerade ausführe.

Weil eine hohe Akzeptanz von Anwendern zu erwarten sein wird, weil sich die Produktivität steigern lässt, weil die Bedienung so intuitiv werden wird, wie auf dem IPhone oder mit Andorid werden TouchScreen-Anwendungen in Zukunft viel häufiger zu sehen sein. Und weil auch die Konvergenz mit mit Fernsehen deutlich leichter zu erreichen sein wird, gibt es auch im Privaten zukünftig mehr Touchscreens und passende Anwendungen. Weil die Industrie neue Themen braucht,  wird es das Thema für das nächste Jahrzehnt werden.