Der Unsinn einer qualifizierten elektronischen Signatur

Bei der qualifizierten elektronischen Signatur wird das Ziel verfolgt, den Absender eines Beleges zweifelsfrei feststellen zu können und zudem soll eine Manipulationsmöglichkeit der Inhalte ausgeschlossen werden. Hierfür werden aufwändige organisatorische und technische Verfahren eingesetzt.

Der organisatorische Aufwand ist u.a. die Bereitstellung einer sicheren Umgebung für die Aufbewahrung eines privaten Schlüssels. Der technische Aufwand ist die eigentliche elektronische Signatur, zu der jeweils ein private und öffentliche Schlüssel erstellt und verfügbar sein müssen. Jeder Beleg muss dann signiert werden.

Die Kernfragen „Nachvollziehbarkeit des Absenders, Prüfung auf Originalinhalt“ sind jedoch weitaus einfacher zu beantworten. Gibt es ein einfaches Verfahren, jederzeit den Originalbeleg vom Absender anfordern zu können, ist natürlich eine zweifelsfreie Prüfung möglich. Kommt dieser aus dem Archiv des Rechnungserstellers oder direkt aus der ERP-Software, ist keine Manipulation mehr möglich. Mehr noch, es ist auch eine Kontrolle denkbar, ob der Absender keine nachträgliche Manipulation des Beleges vorgenommen hat. Für die Umsetzung eines solchen vereinfachten Verfahrens, welches keine laufenden Kosten verursacht, gibt es eine Lösung. Sie basiert auf dem TimeLine® MessageService. Sie verursacht nur einmalig Kosten, erledigt die Aufgabe völlig automatisch und bedarf nur sehr geringer technischer Anforderungen.

In der Praxis wird auf einen Beleg ein Code sowie eine spezielle E-Mail-Adresse gedruckt. Nun wird an diese Adresse eine E-Mail mit diesem Code gesendet. Postwendend wird vom System der Originalbeleg zurück gesandt. Vorliegender Beleg und Originalbeleg können nun verglichen werden. Dies ist eine schnelle, zweifelsfreie Prüfung, welche auch für den Anwender bzw. den Prüfer ohne besondere Sachkenntnis durchführbar ist.

Die Frage, ob dies die Finanzämter so akzeptieren, ist jedoch zugegebenermaßen bisher unbeantwortet. Aber! Nun kann man jedoch auch eine signierte Rechnung ausdrucken, man kann sie vorher manipulieren und behaupten diese auf dem postalischen Weg erhalten zu haben. Damit ist die Signatur dann wertlos. Bei dem oben vorgeschlagenen Verfahren ist die Versandart unbedeutend, jeder Beleg ist prüfbar. Das Verfahren ist simpel und preiswert und man fragt sich mal wieder, warum die Kirche nicht im Dorf gelassen wird, warum wird so gerne übertrieben?

Die Finanzkrise

Wenn ich in vielen Jahren einmal mein Blog durchstöbern werde, wird mich dieser Eintrag an die aktuelle Finanzkrise erinnern. Ich werde lesen, dass per Stand heute ich nicht so arg betroffen bin, an meinen Verlusten mit Aktien durfte ich mich auch schon vor der Krise erfreuen. Aber ich werde auch lesen, dass es ein recht komplexes Thema war und mir ein gut gemachtes Video auf die Sprünge geholfen hat:


The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo

http://shoppingzweinull.blogspot.com/2009/03/finanzkrise-im-video-erklart.html

Aber dieser Satz wird mich dann auch erinnern, dass die Sorge im März 2009 sehr sehr groß war, denn noch immer erscheinen täglich neue Horrormeldungen. Übrigens: Noch gibt es Opel. Fiat und Alfa Romeo auch. Porsche soll nun doch auch Probleme haben. Bin gespannt, wie ich diesen Artikel 2019 lesen werde.