Warum Google Buzz besser als Twitter ist

Für Twitter habe ich sehr lange gebraucht, um einen Sinn darin zu finden, aber dennoch habe ich dann irgendwann angefangen, Tweets zu schreiben und Anderen zu folgen. Nun nutze ich seit Beginn an Buzz parallel und ich finde es Tag für Tag besser. Es ist schon manchmal „erschreckend“, was man über solche Dienste alles erfahren kann. Wie wissensfern müssen Generationen vor uns ohne Web durchs Leben gegangen sein. Aber zurück zum Thema. Deswegen finde ich Buzz besser als Twitter:

  • Jederzeit Korrektur des Post und der eigenen Kommentare möglich
  • Einzelne Posts können ausgeblendet werden
  • Keine Begrenzung der Zeichenzahl
  • Integration in GMail
  • Formatierungen der Texte möglich
  • Vorschau der Bilder/Videos
  • Automatische Posts mit einem Klick in der Konfiguration realisierbar (Reader, Flickr, Blog, etc. )
  • Noch ist die Qualität der Posts recht hoch, aber vielleicht lese ich auch nur bei den richtigen Leuten mit
  • Tolle Integration in Android 2.x-Handy’s

Und ist es auch schlechter? Ja:

  • Noch lange nicht so populär wie Twitter, daher weniger Mitleser
  • Noch keine Integrationen in RTM, Evernote, expenser, um nur mal die zu nennen, die ich nutze
  • Stiehlt einem noch mehr Zeit, weil man noch mehr schreiben kann
  • Neue Kommentare sind optisch nicht auf Anhieb zu erkennen, Markierung in heller Farbe

Dolphin Browser mit del.icio.us und Yahoo!-Account synchronisieren

dolphinFür Android gibt es den wirklich hervorragenden Browser Dolphin. Neben vielen Community-Funktionen kann man auch seine del.icio.us-Bookmarks synchronisieren. Dabei ist für mich ganz praktisch, meinen Yahoo!-Account verwenden zu können. Aber bei erster Einrichtung tat sich erst einmal gar nichts. Ich hatte zwar eine Bestätigungsmail bekommen, dass nun del.icio.us mit Dolphin verknüpft ist, jedoch es wurden keine Bookmarks heruntergeladen. Mit etwas Sucherei bei Del.icio.us war es Problem aber dann schnell gelöst. Im Yahoo!-Account muss man externe Anwendungen verknüpfen.

Unter Anmeldung und Sicherheit > Ihren Account mit anderen Seiten verknüpfen verknüpft man dann Dolphin mit dem Yahoo!-Account und schon werden die Bookmarks auf das Handy beim folgenden, „Refresh“ synchronisiert. Wirklich sehr praktisch.

Google Wave Preview: Ich bin dabei, ein bisschen

google-waveIch habe heute von Google eine Einladung zur Preview von Wave bekommen. Natürlich habe ich es mir sofort angesehen. Und natürlich ist es ohne Kontakte ziemlich wertlos. Das Konzept ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber mich überzeugt es noch nicht, bzw. es entspricht nicht meiner „arbeitsweise“. Ich brauche keinen der mir beim Schreiben zusieht, ich brauche auch Zeit um das, was ich schreiben will, in Worte zu fassen. Ich mag es noch nicht einmal, wenn ich was auf meinem Rechner mache und es sitzt jemand daneben.
In vielen Situationen ist es sinnvoll, wenn nicht sogar erforderlich, wenn das Geschriebene oder Gemachte noch einmal rezensiert wird, bevor es der Empfänger enthält. Ich habe schon so manche Mail im letzten Moment verworfen, weil sie doch mit allzu viel Emotionen formuliert wurde. In Wave wäre es zu spät gewesen. Es gibt zwar in Wave die Draft-Option, aber dann kann ich auch gleich E-Mail nutzen.
Für mich ist E-Mail die Erfindung des Jahrhunderts die noch Jahrhunderte Bestand haben wird, die Vorteile sind unübertroffen. Wave ist nicht der Nachfolger der E-Mail. Wave ist allerdings für Brainstorming super geeignet, dafür werde ich es nutzen. Wave wäre auch zum Organisieren gemeinsamer Aktionen prima geeignet, man kann darüber sehr schnell Entscheidungen herbeiführen.
Als „Google-Fan“ werde ich das Thema natürlich aufmerksam beobachten, bin gespannt wie sich meine Meinung ändern wird.

Genug getwittert

noTwitterIch habe mich wirklich bemüht, ich habe fleissig (für meine Verhältnisse) geschrieben, aber Twitter nervt wie SMS.
Die bessere Alternative zu SMS ist eigentlich EMail, die zu Zwitter sind Blogs. Warum? Weil man jeweils auch sinnvoll, verständlich und auch mit Emotion übermitteln kann. Ich brauche mir weder doofe Abkürzungen einfallen lassen, noch Links verstümmeln. Und letztlich geht Mail wie bloggen auch auf modernen Handys, also was spricht noch für Twitter.

Eine Anwendung fällt mir dabei aber dann doch noch ein: Akute, schnelle, spontane Hinweise auf gerade in diesem Moment wichtige Ereignisse. So hätte ich vergangenen Sonntag gerne gewusst, warum die Sirenen. gingen. Aber der x-te Verweis auf eine dolle Info, oder Reklame ist extrem überflüssig.

Twitter ist gut für Dinge, die übermorgen keinen mehr interessieren. Twitter ist Spaß, nicht ernst.